Nürnberg/Furth im Wald
Die Johannesbad Fachklinik Furth im Wald ist in der Region und weit darüber hinaus eine feste Größe in der Therapie von Abhängigkeitserkrankungen. Weniger bekannt dürfte aber sein, dass die Klinik seit nunmehr fünf Jahren auch eine Einrichtung mit 30 Plätzen in der Metropolregion Nürnberg betreibt. Diese ist auf die ambulante Behandlung von Rehabilitanden mit einer Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder illegalen Drogen spezialisiert.
Zu feiern gab es dort kürzlich nicht nur das fünfjährige Jubiläum, sondern auch den Umzug in neue Räumlichkeiten in der Katzwanger Straße 150 mit insgesamt rund 670 Quadratmetern Platz.
Zahlreiche Festgäste und Kooperationspartner, der Vorstand der Johannesbad Gruppe sowie Vertreterinnen der DRV Nordbayern als Kostenträger der Einrichtung machten sich vor Ort ein Bild vom umfassenden Angebot und den modern ausgestatteten und großzügigen Räumlichkeiten.
Klinikleiterin Tanja Meindl blickte bei ihrer Begrüßungsrede auf die letzten fünf Jahre zurück: „Die Geschichte unseres Nürnberger Standortes ist kurz, aber bewegt. Das Angebot, das wir in der Therapie und der Ausstattung auf die Beine gestellt haben, hat Leuchtturm-Charakter in der Metropole Nürnberg."
Genauso sah es auch der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe, Markus Zwick. Er bedankte sich bei allen Mitarbeitern, die in den letzten fünf Jahren am Erfolg der ambulanten Suchtreha in Nürnberg mitgewirkt hatten.
Die Grußworte von Chefärztin Oksana Stotland trug stellvertretend Oberarzt Dr. Paul Goblirsch vor und betonte die Bedeutung der ambulanten Suchtreha als wichtigen Baustein in der Versorgung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen.
Verwaltungsleiterin Sandra Paulus stellte in ihrer Ansprache das hervorragende standortübergreifende Miteinander in den Mittelpunkt. Nur so sei es möglich gewesen, den erst kürzlich erfolgreichen Umzug im laufenden Klinikbetrieb zu stemmen.
Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Segnung der Räume durch Diakon Jörg Peter Walter und Gemeindereferent Michael Kleemann. Als Erinnerung überbrachte Meindl ein Einstandsgeschenk aus Furth im Wald: Ein Bild aus Holz, das von Rehabilitanden gemeinsam mit Arbeitstherapeut Alois Roider in der hauseigenen Schreinerei handgefertigt worden war.
Begeisterte Festgäste und viele zufriedene Gesichter bleiben von diesem Festtag in Erinnerung.
